Haushaltsbefragung

Als erste vorbereitende Maßnahme hat das Stadtplanungsamt eine Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten durchgeführt.

Paar beim Termin - shutterstock.com/Zivica Kerkez

Paar beim Termin - shutterstock.com/Zivica Kerkez

Paar beim Termin - shutterstock.com/Zivica Kerkez

Bei der letzten Erhebung im Jahr 2010 hat sich gezeigt: Mehr als 40 Prozent der Wege wurden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zurückgelegt. Der größte Teil erfolgte mit dem Auto.

Neue Befragung 2025

Die Landeshauptstadt hat nun erneut eine Befragung durchgeführt. Dafür wurden rund 24.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte um ihre Teilnahme gebeten. Mit der erreichten Rücklaufquote können statistischen Aussagen getroffen und das Verkehrsmodell aktualisiert werden.

Das Verkehrsmodell ist eine computergestützte Abbildung aller wichtigen Straßen. Es bildet die Verkehrsbelastungen aller Verkehrsarten auf den einzelnen Streckenabschnitten ab. Prognosen, Szenarien und konkrete Maßnahmen können damit untersucht und entwickelt werden.

Die Haushaltsbefragung besteht aus drei Teilen: Haushaltsfragebogen, Personenfragebögen und Wegeprotokolle für jede Person, die im Haushalt lebt. Die Befragten konnten ihrer Verkehrsmittelwahl für die zurückgelegten Wege dokumentieren.

Ziele der Mobilitätsbefragung

Mit der Mobilitätsbefragung möchte die Landeshauptstadt Saarbrücken zum Beispiel herausfinden:

  • Welche Verkehrsmittel nutzen die Einwohnerinnen und Einwohner heute?
  • Wie können Bus, Bahn, Fahrrad- und Fußverkehr verbessert werden?
  • Wie lässt sich die Mobilität nachhaltiger gestalten?

Ein zentrales Ergebnis wird der Modal Split sein. Er zeigt die Verteilung von Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und Zufußgehen am Gesamtverkehr. Weitere Daten wie Wegelängen, Wegezwecke und verfügbare Verkehrsmittel sind ebenfalls wichtige Grundlagen für die künftige Verkehrsplanung.

Aufbereitete Ergebnisse liegen Anfang 2026 und damit rechtzeitig zur Verwendung im weiteren Planungsprozess vor.