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Öffentlichkeitsarbeit

Mit einer originellen Herangehensweise macht die Landeshauptstadt seit August auf das Thema Schulwegsicherheit und Verkehrssicherheit für Schulkinder aufmerksam.

Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Schulwegsicherheit

Plakatmotiv Schulwegsicherheit

Plakatmotiv Schulwegsicherheit

Landeshauptstadt macht mit Plakat-Aktion auf Schulwegsicherheit aufmerksam

Die Landeshauptstadt Saarbrücken macht ab sofort mit einer Plakat-Aktion auf das Thema Schulwegsicherheit für Kinder aufmerksam. Noch bis Montag, 9. Oktober, werden City Wall-Plakate mit entsprechenden Motiven im gesamten Stadtraum zu sehen sein. Sie sollen auf humorvolle Art und Weise die Bedeutung der Schulwegplanung und Schulwegsicherheit bekräftigen und ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. 

Die Leuchtturmkampagne zur Schulwegsicherheit ist eine der Schlüsselmaßnahmen im Verkehrsentwicklungsplan 2030 (VEP). Sie wird als Pilotprojekt im Stadtbezirk Dudweiler gestartet und soll nach Abschluss auch in die anderen Saarbrücker Stadtteile transportiert werden. Das Projekt besteht aus mehreren Bausteinen. Einer davon umfasst die so genannte Schulwegplanung und das Schulische Mobilitätsmanagement.

Erste Ergebnisse aus großer Befragung liegen vor

Die Stadtverwaltung will mit der Beteiligung von Schul- und Elternvertretung, Kindern und weiteren von der Planung berührten Institutionen sowohl Schulwege als auch das direkte Umfeld von Schulen analysieren und vor Ort benannte Probleme bestimmen und beseitigen. Dazu werden auch Arbeitsgruppen an den einzelnen Standorten (Turmschule, Grundschule und Kita Scheidt, Theodor-Heuss-Schule, Kita Jägersfreude und Albert-Schweitzer-Schule) eingerichtet.

Eine erste Sitzung der Arbeitsgruppen hat bereits Ende Juni 2017 an der Turmschule stattgefunden. Hier kamen Schulleitung, Schulsozialarbeiter, Polizei sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung zusammen, um die ersten Ergebnisse vorzustellen sowie weitere Problempunkte zu diskutieren. Die Kinder, die die Turmschule besuchen, haben unter anderem angegeben, dass Autos auf ihrem Schulweg zu schnell fahren, dass es zu wenige Ampeln oder Zebrastreifen gibt und dass Grünphasen zu kurz sind. Angst haben Kinder zum Beispiel dort, wo es keinen Bürgersteig gibt oder parkende Autos in der Kurve die Sicht versperren. 

Die Zusammenfassung der Ergebnisse von der Turmschule, der Grundschule und Kita Scheidt, der Theodor-Heuss-Schule, der Kita Jägersfreude und der Albert-Schweitzer-Schule gibt es hier

Sicheren öffentlichen Raum schaffen - Verkehrsprobleme an Schulen reduzieren

Ziel der Leuchtturmkampagne ist es vor allem, dass sich Kinder sicher im öffentlichen Raum bewegen können und auch wieder wollen. Die Kampagne zeigt auf, welche Vorzüge es hat, zu Fuß zu gehen, und verbessert gleichzeitig die Rahmenbedingungen dafür. So sollen beispielsweise Eltern dazu angeregt werden, ihre Kinder nicht bis vor die Eingangstür der Schule zu fahren. Auf diese Weise würden sich auch die Verkehrsprobleme an Schulen deutlich reduzieren.